Im ersten Teil des Kurses geht es um die Beweglichkeit. Sie gehört zu den motorischen Grundfähigkeiten und ermöglicht uns, uns schmerzfrei und uneingeschränkt im Alltag zu bewegen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Beweglichkeit ab, doch regelmäßiges Beweglichkeitstraining hilft, Muskelverspannungen zu lösen, die Körperhaltung zu verbessern und das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Regelmäßiges Beweglichkeitstraining verbessert den natürlichen Bewegungsspielraum der Gelenke und fördert die Elastizität von Muskeln, Sehnen und Bändern. Es kann helfen, muskuläre Dysbalancen auszugleichen, indem es einseitige Belastungen durch Sport oder Alltag korrigiert.
Im zweiten Teil des Kurses liegt der Fokus auf die Körperwahrnehmung in eine tiefe Entspannung. Dabei hilft tiefes Atmen, progressive Muskelentspannung, Körperreise, aber auch eine Meditation. Das sind effektive Möglichkeiten zur Beruhigung/Entspannung von Körper und Geist. Gleichzeitig hilft es beim Abbau von Stress sowie der Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Obwohl die Methoden unterschiedliche Ansätze verfolgen, zielen sie alle darauf ab, das vegetative Nervensystem zu beruhigen (den Parasympathikus zu aktivieren*) und die körperliche sowie mentale Anspannung zu lösen.
*Den Parasympathikus zu aktivieren bedeutet, den "Ruhe-Nerv" des Körpers zu stimulieren, um Entspannung, Regeneration und Verdauung zu fördern. Er ist der Gegenspieler zum Stressnerv (Sympathikus) und senkt Herzfrequenz sowie Blutdruck, fördert die Zellerneuerung und beruhigt den Körper. Dies geschieht gezielt durch langsames Atmen, Entspannungsübungen und Pausen.
Wichtig: Der Kurs ersetzt keinen Arzt bzw. Physiotherapeuten. Bei gravierenden Erkrankungen wie einem Bandscheibenvorfall, einer unfallbedingten Verletzung o. ä. sollten Sie unbedingt vor Kursteilnahme ärztlich abklären lassen, welche Bewegungen ausgeführt werden dürfen und wo es Grenzen gibt.
Bitte bringen Sie eine Gymnastikmatte, zwei Handtücher, ein kleines Kissen und ein Getränk mit!